afrikanische Kultur

Mit viel Engagement als auch Enthusiasmus vermittelt Herr Americo Isreal Freude und Spaß an seiner Kunst. Dabei erarbeitet er bewohnerbezogene afrikanische Trommelrhytmen mit didaktischen Hilfestellungen. Durch stetige Wiederholung, aber auch durch die Möglichkeit, relativ einfach und ohne Noten im Geiste zu komponieren, lässt sich die Musik zu eigen machen und verinnerlichen. Der Rhythmus wird ein Teil unserer Bewohner und trägt sie. Dabei erleben unsere Bewohner afrikanische Kultur und Lebensfreude.

Das afrikanische Trommeln verknüpft die eigene Kreativität mit der Gemeinschaft. Unsere Bewohner hören dabei auf die Rhytmen und Musik. Sie entwickeln eine gewisse Sensibilität für das Trommeln. Die schnelle Lernfolge führt zur Steigerung des Selbstwertgefühls.

Die aufeinander abgestimmten Klänge fördern ein einzigartiges Gemeinschaftsgefühl und erhöht die Konzentrationsfähigkeit als auch Auffassungsgabe unserer Bewohner. Zeitgleich kann Trommeln ein Ersatz für Sprache sein und Hemmungen beim Sprechen überwinden.

Trommeln weckt die Neugier unserer Bewohner. Während des musizierens begegnen unsere Bewohner ihrer eigenen Gefühlswelt. Die eigenen Gefühle werden plastisch und hörbar. Sich als Instrumentalisten zu erleben heißt, einen neuen Persönlichkeitsaspekt zu gewinnen. Durch die Bauart und Klangcharakteristik der Trommel bietet es sich an, Spannungen und Unruhe auszuleben. Dabei wird Musik zu etwas Konstruktivem. In der Aktion kann dabei die eigene Kraft erlebt werden. Das soziale Lernen, die Kooperation und das Vertrauen auf sich und andere, werden ebenfalls für die Gesamtentwicklung unserer Bewohner gefördert.